Land: Schweiz

Verband für Abwasserbehandlung in Saint-Imier und Umgebung, ARA Villeret
Das AWA des Kantons Bern verpflichtet die Betreiber der Abwasserreinigungsanlagen (ARA), die Einleitbedingungen des geklärten Abwassers in die Gewässer auch bei einem Stromunterbruch einzuhalten. Daher müssen die Betreiber der ARA eine Notstromversorgung installieren, die den Betrieb der wesentlichen Anlagenteile gewährleisten kann. Die ARA Villeret, die das Abwasser von rund 12’000 Einwohnergleichwerten der Gemeinden Renan, Sonvilier, Saint-Imier und Villeret klärt, musste dazu ihre elektrischen Anlagen so umbauen, dass sie ihr mit Klär- und Biogas betriebenes Blockheizkraftwerk vom öffentlichen Netz trennen und im Notbetrieb per Batterie starten kann.
Mehr Transparenz, Sicherheit und Flexibilität – Prozessoptimierung neu definiert
Durch die Modernisierung der Kesseltechnik und die Einführung des REbella Prozessleitsystems wurde die Effizienz und Betriebssicherheit der Anlage in Gamsen erheblich gesteigert.
ARA Radet im Wallis (Schweiz)
Die bei Leuk im Wallis gelegene ARA Radet klärt die Abwässer aus zwölf Gemeinden. Der Zweckverband hat kürzlich zusätzliche Messstellen in seinem Kanalnetz installiert, um die Abrechnungsgenauigkeit zu erhöhen. Es fehlt aber weiterhin eine Zulaufmessung bei der ARA. Diese liesse sich nur mit grossem baulichem Aufwand und entsprechenden Kosten realisieren, weshalb die ARA nach einer anderen Lösung suchte.
Elektromechanische Ausrüstung Regenbecken Ipsach
Der VKA (Verband für Kanalisation und Abwasser) Nidau ist zuständig für die Abwasseranlagen am südlichen Bielerseeufer von Port bis Mörigen. Er betreibt mehrere Regenbecken und Pumpwerke. Das RB Ipsach wurde anfangs der 90er Jahre erbaut. Das Spezielle an diesem Bauwerk ist, dass es ein Regenbecken im Nebenschluss ist. Der Vorfluter kann nicht im freien Gefälle in den See eingeleitet werden, sondern muss mittels vier Pumpen mit einer Gesamtleistung von 840 l/ sek.
NEAT; Consorzio TAT Tunnel Alptransit Ticino
Der Gotthard-Basistunnel wird der längste Eisenbahntunnel der Welt sein. Nach einer erfolgreichen ersten Installationsetappe im Jahr 2006 wurden im Teilabschnitt Faido ab 2009 zusätzliche Durchflussmessungen zur Erfassung der Bauabwässer und der eintretenden Quellwasser benötigt. Es wurden nach der Pioramulde und in der Borel-Zone die Wassermengen in den Drainage-Kanälen erfasst, mittels einem geeigneten Datenübertragungssystem zum Tunnelportal übermittelt und letztlich mit einer kundenspezifischen Computersoftware automatisch aufbereitet werden, damit die Messresultate den Aufsichtsbehörden und Geologen fertig ausgewertet zur Verfügung stehen.
Outsourcen des Prozessleitsystems erübrigt eigene Serverinfrastruktur
Kleinere Kläranlagen sind vielfach nicht dauerhaft besetzt, sondern werden von Klärwärtern anderer Anlagen oder von Gemeindeverwaltern betreut. Dazu zählen auch die Abwasserreinigungsanlagen (ARA) von Erlach, La Ferrière, Twann und Prèles. Deren Betreiber suchten nach einer möglichen Fernbedienung, um sich schnell und einfach einen Überblick über den laufenden Prozess zu verschaffen oder einzelne Parameter ändern zu können, ohne jedesmal hinfahren zu müssen.
Erfolgreicher Abschluss der 1. INKA-Etappe
Rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus vier Ländern und drei Sprachregionen fanden sich Mitte Mai zum Abschluss der ersten INKAEtappe ein. Dazu zählten unter anderem Vertreter aus acht kantonalen Gewässerschutzämtern und aus über 30 Planungsbüros. Das grosse Interesse verdankte sich der von der STEBATEC AG an ihrem Hauptsitz in Brügg organisierten, ganztägigen Informationsveranstaltung, die sämtliche Aspekte des zukunftsweisenden Projekts, die Kanalnetze wirtschaftlicher zu betreiben, die Kläranlagen gleichmässiger auszulasten und den Gewässerschutz zu verbessern, beleuchtete.
Sanierung Abwasser-Messstelle der Stadt Kloten
Die Messstelle dient zur Mengendefinition des Abwassers der Stadt Kloten, welches zur Reinigung in die Kläranlage Kloten/Opfikon geleitet wird. Die bestehende Venturimessung soll durch eine genauere und zuverlässigere Messung ersetzt werden. Die Messdaten sind Basis für den Verteilschlüssel zur verursachergerechten Kostenverteilung der Betriebskosten für die Abwasserreinigung. Die Messanlage soll Wassermengen zwischen 20 l/s bis 550 l/s präzise messen können.
Messung und Regelung der Zuflussmengen der Kläranlage Limeco
Eine neu installierte teilgefüllte stationäre Durchflussmessung von STEBATEC erhebt in der Abwasserreinigungsanlage (ARA) von Limeco wichtige Messwerte über die Verteilung ihrer Zuflüsse. Sie stellt einen weiteren Schritt auf dem Weg hin zu einem optimal bewirtschafteten Kanalnetz dar, bei dem moderne Mess-, Regel- und Steuertechnik die optimierte Nutzung bestehender Infrastrukturen ermöglicht, bevor künftige Ausbauten zu realisieren sind.
Von der Elektroplanung über die Installation bis zur Inbetriebnahme.
Die Stadt Grenchen ist dabei, ihre vier Regenbecken, die aus unterschiedlichen Baujahren stammen, etappenweise zu sanieren. Begonnen wurde mit der zweitältesten und zugleich grössten Anlage, dem 1975 erbauten Regenbecken Schwimmbad. Dieses wies verschiedene bauliche Mängel auf, es waren jedoch insbesondere auch betriebliche Probleme sowie solche der Arbeitssicherheit zu beheben. Vor allem die EMSRAusrüstungen sowie die elektrischen Installationen waren in die Jahre gekommen.