{"id":7996,"date":"2017-09-01T14:36:13","date_gmt":"2017-09-01T12:36:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.stebatec.com\/referenz_testimonial\/neue-leittechnik-und-automation\/"},"modified":"2022-01-04T13:20:01","modified_gmt":"2022-01-04T12:20:01","slug":"neue-leittechnik-und-automation","status":"publish","type":"referenz_testimonial","link":"https:\/\/www.stebatec.com\/chde\/referenzen\/neue-leittechnik-und-automation\/","title":{"rendered":"Neue Leittechnik und Automation"},"content":{"rendered":"<p>STEBATEC durfte im vergangenen Jahr das vorhandene Prozessleitsystem und die Steuersoftwares des WVS ersetzen und umf\u00e4ngliche Prozessoptimierungen implementieren.<\/p>\n<p>Der Energie Service Biel\/Bienne, die Energie Seeland AG und der Seel\u00e4ndische Wasserversorgung Gemeindeverband sind Partner des Wasserverbunds Seeland, der im Berner Seeland rund 30 Gemeinden und 100`000 Menschen mit Trinkwasser beliefert.<\/p>\n<p>Dabei handelt es sich um Grundwasser, das vom durchl\u00e4ssigen Aareschotter unter dem Berner Seeland bereits bis zur Trinkwasserqualit\u00e4t gefiltert ist. In f\u00fcnf bei Walperswil abgeteuften Wasserfassungen wird das Grundwasser gewonnen und ins Hochreservoir des Wasserturms von Gimmiz gepumpt. Von dort fliesst es dann im Bezugsfall im freien Abfluss zu den Pumpwerken der einzelnen Wasserversorgern.<\/p>\n<h2><span id=\"page3R_mcid3\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">\u00dcber 40 unn\u00f6tige Pump<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">en<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">zyklen<\/span> <span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">verhindern<\/span><\/span><\/h2>\n<p><span id=\"page3R_mcid4\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Das Reservoir im Wasserturm ist mit seinen 600 m3 angesichts des mittleren Tagesbedarfs von 10&#8217;500 m3 und einer maximalen Bezugsmenge von 33 m3\/min sehr klein. Da die Pumpen der Wasserfassungen bisher entweder nur unter Volllast oder gar nicht liefen, kam es t\u00e4glich bis zu rund 45 Pumpbefehlen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span id=\"page3R_mcid4\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Bei den zwei Fassungen, die am n\u00e4chsten beim Hagneck-Kanal liegen und den gr\u00f6ssten Beitrag leisten, wird das Wasser zudem mit UV-Licht desinfiziert. <\/span><\/span><span id=\"page3R_mcid4\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Die Lebensdauer der dazu eingesetzten UV-R\u00f6hren leidet jedoch betr\u00e4chtlich unter dem intermittierenden Betrieb. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span id=\"page3R_mcid4\" class=\"markedContent\"><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\">Der Wasserverbund Seeland suchte daher nach einem Steuerregime, welches unter diesen Umst\u00e4nden dennoch einen zuverl\u00e4ssigen und wirtschaftlichen Betrieb erm\u00f6glicht.<\/span><span dir=\"ltr\" role=\"presentation\"><br \/>\n<\/span><\/span><\/p>\n<h2>Ein mutiger Vorschlag zur Automatisierung<\/h2>\n<p>Der WVS hatte sich bereits im Vorfeld dazu entschlossen, zu ersetzende Pumpen mit Frequenzumrichtern auszustatten, um k\u00fcnftig die Pumpen modulierend zu betreiben. Die STEBATEC war bereits langj\u00e4hrig als Elektroplaner und ausf\u00fchrende Installationsfirma beim WVS t\u00e4tig und hat diese Arbeiten \u00fcbernommen und koordiniert. Auf Basis der grossen Erfahrung der STEBATEC wurde nach den Umr\u00fcstungen ein Steuerkonzept erstellt, welches das volle Potential der Anlage aussch\u00f6pft.<\/p>\n<p>Das Volumen des Reservoirs im Wasserturm wird so bewirtschaftet, dass stetig gen\u00fcgend Wasser f\u00fcr die Bez\u00fcger vorhanden ist, jedoch auch als Puffer bei Bezugspausen genutzt werden kann. Zudem mussten die beiden, mit einer UV-Anlage ausgestatteten, nahe am Hagneckkanal gelegenen Fassungen bevorzugt werden. Mit diesen Voraussetzungen sollten die n\u00f6tigen Pumpenzyklen auf ein Minimum reduziert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Der detailliert ausgearbeitete Vorschlag \u00fcberzeugte die Gesch\u00e4ftsleitung vom Wasserverbund Seeland. Nach Pr\u00fcfung weiterer Varianten anderer m\u00f6glicher Lieferanten hat sich der WVS entschieden, den Weg mit der STEBATEC zu gehen.<\/p>\n<h2>Innovation hat sich gelohnt<\/h2>\n<p>Selbstverst\u00e4ndlich hatten s\u00e4mtliche Arbeiten unter Betrieb zu erfolgen, denn eine Trinkwasserversorgung ist jederzeit aufrechtzuerhalten. Das bestehende Steuersystem musste daher weiterhin in Betrieb bleiben, w\u00e4hrend parallel die Arbeiten und Inbetriebnahmen der neuen Steuerungen liefen.<\/p>\n<p>Dies setzte voraus, dass die STEBATEC w\u00e4hrend der Umbauphase f\u00fcr die steuerungstechnischen Anlageteile den Pikettdienst \u00fcbernommen hat, um im allf\u00e4lligen St\u00f6rfall schnell eingreifen zu k\u00f6nnen. Durch die grosse Erfahrung des Projektteams konnten die n\u00f6tigen ungeplanten Eins\u00e4tze allerdings auf ein Minimum begrenzt werden.<\/p>\n<p>Eine Trinkwasserversorgung stellt eines der wichtigsten Teile der \u00f6ffentlichen Infrastruktur dar. Die n\u00f6tige IT- und Netzwerkumgebung zum Prozessleitsystem <a href=\"https:\/\/www.stebatec.com\/chde\/angebote\/aquabella-online\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AQUAbella,<\/a> das die vernetzte Anlage steuert, muss daher denn erweiterten Richtlinien des IKT-Standards vom Branchenverband SVGW entsprechen. Die Massnahmen zur Wahrung der IT-Sicherheit genossen beim Systemwechsel des Wasserverbunds Seeland daher einen \u00fcberaus hohen Stellenwert.<\/p>\n<p>Bei derart umfassenden \u00c4nderungen an einem bestehenden System, die unter Betrieb erfolgen m\u00fcssen, stellt die Inbetriebnahme des neuen Regimes immer den Moment der Wahrheit dar. Der Wasserverbund Seeland AG konnte mit Befriedigung feststellen, dass alles reibungslos funktionierte und das neue Pumpenregime das gemachte Versprechen voll und ganz h\u00e4lt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>STEBATEC durfte im vergangenen Jahr das vorhandene Prozessleitsystem und die Steuersoftwares des WVS ersetzen und umf\u00e4ngliche Prozessoptimierungen implementieren. 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